"Geschichten, Gedanken und eine Sprache" – Kaśka Bryla zu Gast bei Auf Buchfühlung

"Geschichten, Gedanken und eine Sprache" – Kaśka Bryla zu Ga...

Auf Buchfühlung

Share:
Kaśka Bryla hat mit "Roter Affe" einen Roman verfasst, der die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit kaleidoskopartig einfängt und mit den großen, überzeitlichen Fragen in Verbindung bringt. Es geht um Fluchtursachen und Auswirkungen von Migration, um Krankheit, Suizid, die politische Situation in Polen, den Antisemitismus in Osteuropa, Polizeigewalt, um Täter- und Opferschaft, Schuld und Sühne und nicht zuletzt um Freundschaft. Das ist ganz schön viel – eben so, wie die gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart ganz schön viele sind. Der Autorin gelang es, trotz der Themen oder gerade mit diesen Themen einen spannenden, psychologisch intensiven, sprachlich starken Text zu schreiben über den wir am 19. Februar via Skype mit ihr gesprochen haben. Kaśka Bryla ist in Wien geboren und dort sowie in Warschau aufgewachsen. Sie hat nach einem VWL-Studium in Wien am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Seitdem lebt sie abwechselnd in Leipzig und Wien und hat mit Kommilitoninnen die Zeitschrift "PS. Politisch Schreiben. Anmerkungen zum Literaturbetrieb" gegründet, für die sie regelmäßig schreibt. Auch für das feministische Magazin "an.schläge" war sie als Redakteurin tätig. Darüber haben wir mit der Autorin ebenso gesprochen wie über ihre Schreibworkshops für Gefängnisinsassen sowie für Frauen mit Migrationserfahrung, über die Bedeutung des Kollektivs, das Zusammenleben mit Tieren, Perspektivwechsel (in der Literatur und überhaupt) – und natürlich über ihren Debütroman "Roter Affe", der 2020 im Residenz Verlag erschienen ist.
...Read More
Kaśka Bryla hat mit "Roter Affe" einen Roman verfasst, der die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit kaleidoskopartig einfängt und mit den großen, überzeitlichen Fragen in Verbindung bringt. Es geht um Fluchtursachen und Auswirkungen von Migration, um Krankheit, Suizid, die politische Situation in Polen, den Antisemitismus in Osteuropa, Polizeigewalt, um Täter- und Opferschaft, Schuld und Sühne und nicht zuletzt um Freundschaft. Das ist ganz schön viel – eben so, wie die gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart ganz schön viele sind. Der Autorin gelang es, trotz der Themen oder gerade mit diesen Themen einen spannenden, psychologisch intensiven, sprachlich starken Text zu schreiben über den wir am 19. Februar via Skype mit ihr gesprochen haben. Kaśka Bryla ist in Wien geboren und dort sowie in Warschau aufgewachsen. Sie hat nach einem VWL-Studium in Wien am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Seitdem lebt sie abwechselnd in Leipzig und Wien und hat mit Kommilitoninnen die Zeitschrift "PS. Politisch Schreiben. Anmerkungen zum Literaturbetrieb" gegründet, für die sie regelmäßig schreibt. Auch für das feministische Magazin "an.schläge" war sie als Redakteurin tätig. Darüber haben wir mit der Autorin ebenso gesprochen wie über ihre Schreibworkshops für Gefängnisinsassen sowie für Frauen mit Migrationserfahrung, über die Bedeutung des Kollektivs, das Zusammenleben mit Tieren, Perspektivwechsel (in der Literatur und überhaupt) – und natürlich über ihren Debütroman "Roter Affe", der 2020 im Residenz Verlag erschienen ist.
...Read More